für waldorfpädagogische Einrichtungen

Das ABC der Selbstverwaltung

Der soziale Organismus ist etwas, was fortwährend im Werden begriffen ist, was fortwährend neu gestaltet werden muss.

Rudolf Steiner

GEMEINSCHAFT GESTALTEN & FÜHRUNG NEU DENKEN

Eine Ausbildung für Menschen, die Verantwortung in selbstverwalteten Einrichtungen übernehmen und das soziale Miteinander aktiv gestalten wollen.

In jeder selbstverwalteten Einrichtung liegt eine besondere Herausforderung:
Alle tragen gemeinsam Verantwortung – doch wie gelingt konstruktive Führung ohne hierarchische Strukturen? So, dass sich möglichst viele gerne beteiligen?

Diese Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die in selbstverwalteten Einrichtungen (in leitender Funktion) tätig sind und Verantwortung übernehmen möchten.

Ganzheitliches Führungsverständnis, Prozesskompetenz statt reiner Wissensvermittling, durchgehende Begleitung durch Eurythmie, Zukunftsorientiert und Gemeinschaftsbildend

Grundlagen der Selbstverwaltung, Leitbildarbeit, Gemeinschaftsgestaltung, Dynamische Delegation Führungsverständnis und Projektplanung

Veranstaltet von:

Rudolf Steiner

„Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die Gemeinschaft – und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft“

Rudolf Steiner

„Und die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selber: Den Menschen erkennen, den Menschen verstehen, mit den Menschen auskommen, mit den Menschen gemeinsam leben können“

Rudolf Steiner

„Wenn ein Mensch für einen anderen arbeitet, dann muss er in diesem anderen den Grund zu seiner Arbeit finden; und wenn jemand für die Gesamtheit arbeiten soll, dann muss er den Wert, die Wesenheit und Bedeutung dieser Gesamtheit empfinden und fühlen“

ORGANISATORISCHES

Ausbildungsdauer:

etwa 18 Monate (10 Wochenendmodule, begleitete Projektarbeit)

Ausbildungstermine 2026:

Die Module beginnen immer am Donnerstag um 13 Uhr und enden am Samstag um 17 Uhr.

17. – 19. September 
12. – 14. November

Ort:

Zentrum für Kultur und Pädagogik. Tilgnerstr. 3, 1040 Wien

Dozent:Innen:

ein Team aus Expert:innen für anthroposophische Sozialgestaltung, Organisationsentwicklung sowie Waldorfpädagogik und Eurythmie

Kosten: 2400 Euro


Abschluss:

Zertifikat „Sozialgestaltung in selbstverwalteten Einrichtungen“

WARUM GERADE JETZT DIESE AUSBILDUNG?

In jeder selbstverwalteten Einrichtung liegt eine besondere Herausforderung:
Alle tragen gemeinsam Verantwortung – doch wie gelingt konstruktive Führung ohne hierarchische Strukturen? So, dass sich möglichst viele gerne beteiligen?

Die Selbstverwaltung ist ein zentrales Element anthroposophischer Einrichtungen. Sie stellt aber auch alle vor besondere Herausforderungen:

 

  • Entscheidungsprozesse werden oft als langwierig und kräftezehrend erlebt
  • Konflikte entstehen durch unklare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
  • Führungsaufgaben bleiben liegen oder werden unzureichend wahrgenommen
  • Potenziale der Mitarbeitenden können nicht voll zur Entfaltung kommen
  • Zeitgemäße Organisationsformen müssen immer wieder neu gefunden werden

AN WEN RICHTET SICH DIESE AUSBILDUNG?

Diese Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die in selbstverwalteten Einrichtungen (in leitender Funktion) tätig sind und Verantwortung übernehmen möchten:

 

  • Leitungskreis- und Vorstandsmitglieder an Waldorfschulen, Kindergärten und anderen anthroposophischen Einrichtungen
  • Konferenzleiter:innen und Moderator:innen kollegialer Prozesse
  • Fach- und Stufenkonferenzleiter:innen
  • Geschäftsführer:innen und Verwaltungsleiter:innen
  • Delegierte in Arbeitskreisen und Mandatsgruppen
  • Pädagog:innen, die soziale und organisatorische Kompetenzen vertiefen wollen
  • Initiativgruppen & Neugründungen
  • Alle Menschen, die Selbstführung & Gemeinschaftskompetenz entwickeln möchten

WAS MACHT DIESE AUSBILDUNG BESONDERS?

  • Ganzheitliches Führungsverständnis: Grundlage ist das anthroposophischem Menschenbild – Führung auf Augenhöhe, Führung von und für freie Menschen
  • Prozesskompetenz statt reiner Wissensvermittling: Lernen, wie lebendige Prozesse gestaltet, gehalten und moderiert werden
  • Durchgehende Begleitung durch Eurythmie: Jedes Modul wird mit Eurythmie begleitet – Lernen durch künstlerische Erfahrung, Prozesse in bewegten Formen erleben und gestalten lernen
  • Begleitete Projektarbeit ab Modul 3: konkret, praxisnah, transformierend – Veränderung gestalten, direkt in der eigenen Einrichtung.
  • Praxisnah: direkte Anwendung zwischen den Modulen und durch Projekte
  • Ganzheitlich: Verbindung von sozialen, geistigen und praktischen Führungsaspekten
  • Zukunftsorientiert: neue Impulse für eine zeitgemäße Selbstverwaltung
  • Persönlichkeitsentwickelnd: Stärkung der eigenen Klarheit, Kreativität und Führungskompetenz
  • Gemeinschaftsbildend: Aufbau eines tragfähigen Netzwerks von Menschen, die sich einem gemeinsamen Ziel verbunden fühlen, laufender Austausch und kollegiale Intervision

WELCHE THEMEN WERDEN KONKRET BEHANDELT?

10 Module – etwa alle 2 Monate • Warum Waldorf? Grundlagen der Selbstverwaltung, Leitbildarbeit

 

  • Prozess vor Inhalt – auch in der Gemeinschaftsgestaltung
  • Der Umgang mit Spannungsfeldern als Quelle der Energie & Kreativität
  • Gespräch • Dialog • Moderation
  • Führungsverständnis – wer oder was führt? Wie kommen wir zu Entscheidungen?
  • Projektplanung und Dynamische Delegation
  • Die Qualität von Prozessen erkennen und gestalten
  • Die 12 Dynamiken, die die Welt gestalten – die 12-heit im Sozialen
  • Biographiearbeit für Individuum und Organisation
  • Gesunde Strukturen entwickeln/Organigramm/Wirtschaftsaspekte

 

(Möglichkeit eines Zusatzmoduls zu Rechtsfragen – nach Bedarf)

Projektarbeit: begleitete Umsetzung des Gelernten in der eigenen Einrichtung, laufender Austausch und Beratung dazu mit den anderen Ausbildungsteilnehmer:innen

Kontakt

zentrum@kulturundpaedagogik.at

Senden Sie gerne Ihre Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf an: Zentrum für Kultur & Pädagogik. Vielen Dank!